Mit Briefing zum Marketing-Erfolg
Mein Vater wohnt in einem gemütlichen Endreihenhaus aus den 1950er Jahren mit großem Garten und einem großzügigen Schuppen, der an die Terrasse angrenzt. Der Schuppen dient nicht nur als Aufbewahrungsort für Gartengeräte und Gartenmöbel, sondern in der kälteren Jahreszeit auch als erweiterter Kühlschrank für Gemüse und Obst.
Zu Weihnachten habe ich ihn besucht. Da mein Vater leidenschaftlich gern kocht, und ich gerne Fisch esse, hatten wir als eine Mahlzeit eingelegte Matjesfilets mit Bratkartoffeln geplant. Gerne gehe ich zur Hand beim kochen. Mein Vater bat mich in den Schuppen zu gehen um Kartoffeln zu holen. „Wieviele“ fragte ich. „Jaaa, so für zwei Personen.“ Mit einem Topf in der Hand stiefelte ich los. Im Schuppen stand ein Flechtkörbchen, in dem verschiedene Sorten Kartoffeln in unterschiedlichen Größen lagerten. Ich entschied mich für die mit der helleren Schale und suchte 6 Stück aus.
Als ich zurück in die Küche kam, duftete es bereits nach Bohnenkraut, denn auch Bohnen sollten bei dem Matjesgericht nicht fehlen. Ich zeigte den Topf und fragte: „So?“ Mein Vater antwortete: „Nein. Das sind die weichkochenden, wir brauchen die anderen.“ Also zog ich wieder los in den Schuppen, und tauschte die hellen Kartoffeln gegen die Sorte mit der dunkleren, festen Schale.
Wieder in der Küche angekommen rührte mein Vater die eingelegten Matjes in der Schale vorsichtig um und entfernte die Lorbeerblätter aus der Sahnesauce. Ich präsentierte meine Kartoffelwahl: „So?“ fragte ich wieder. „Nein. Wir benötigen die Kartoffeln in gleicher Größe, weil ich die Bratkartoffeln immer vorkoche.“ Ich nehme an, es gibt mindestens zwei Bratkartoffel-Fraktionen. Es gibt die Fraktion „ich koche die Kartoffeln vor, bevor ich sie brate“ und die anderen. Ich gehöre zu den anderen. Also stiefelte ich wieder los in den Schuppen und suchte Kartoffeln der gleichen Größe aus.
Als ich wieder in der Küche ankam schnibbelte mein Vater Petersilie. „So?“ fragte ich wieder. Mein Vater kuckte in den Topf und fragte erstaunt. „Wieviele Kartoffeln isst Du?“ „Ich habe Hunger“, antwortete ich. „Ah, ok. Prima. Dann schäle ich jetzt die Kartoffeln.“
Was haben Kartoffeln mit Marketing zu tun?

Eine verdiente Pause während des Workshops. Alle Teilnehmer sind im „Mittags-Menü-Modus“. 😉
In über 500 individuellen Einzelprojekten meiner freiberuflichen Tätigkeit und ganz besonders als feste Mitarbeiterin und Teammitglied unterschiedlichster Unternehmen habe ich erkannt, dass OHNE ein ausführliches Briefing-Gespräch kein erfolgreiches Marketing möglich ist. Die Aussagen: „Machen Sie mal eine Website“ oder „wir brauchen SEO“ sind nicht konkret, messbar oder zeitlich begrenzt. Die Aussage „Hol mal bitte Kartoffeln“ mit anschließendem mehrfachen hin und her laufen ist im privaten Umfeld eine lustige Anekdote. Im Business bedeutet das Verschwendung von Ressourcen und im schlimmsten Fall werden die Erwartungen nicht erfüllt und führt zur Frustration aller Teammitglieder. Eine Bratkartoffel ist noch kein SEO-Audit. Aber wieviel mehr Sinn macht es dann, sich konkret mit den Aufgaben, Erwartungen und gesteckten Zielen IM VORFELD auseinander zu setzen, damit eine Kampagne oder ein Teilprojekt zum Erfolg wird?
Um die Stolperfallen eines Marketing-Projektes zu vermeiden empfehle ich ein Briefing-Gespräch der teilnehmenden Projektmitglieder. Dazu habe ich einen Marketing-Ziel-Workshop entwickelt.
Es gibt 33 gute Gründe für einen Ziel-Workshop. Gerne sende ich Dir diese Checkliste per Mail zu. klick




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